Lebensqualität im Ländlichen Raum

Kurz und Knapp:

  • Dörfer zukunftsfest machen
  • für den Klimaschutz insbesondere Wälder & ÖPNV stärken
  • Wohnraum bedarfsgerecht und erschwinglich bereitstellen
  • kostenfreie Bildung für alle
  • Krankenhäuser erhalten, Gesundheitsversorgung sicherstellen

 

Als jemand der der in Eversberg aufgewachsen ist und gelernt hat, dann aber in die „große weite Welt“ nach Berlin zum Studieren gegangen ist, kenne ich das Gefühl der Sehnsucht nach Heimat besonders gut. Nicht umsonst bin ich schon nach einigen Jahren zurück ins Sauerland gekommen, wo ich bis heute sehr gerne wohne und lebe. Ich möchte diese Heimat für meine Kinder erhalten, allerdings dürfen wir hierfür nicht stehen bleiben, sondern müssen mutig handeln um unsere Dörfer, Gemeinden und Städte zukunftsfähig machen. Hierbei sehe ich insbesondere Chancen in der Digitalisierung, sie gibt uns durch Breitbandversorgung die Möglichkeit der Landflucht und dem demografischen Wandel aktiv entgegen zu wirken und unseren ländlichen Kreis gleichsam attraktiver für Sauerländer und Zuziehende zu machen.

Zu unserer Heimat gehört untrennbar der Wald. Durch kluge Investitionen in Wiederaufforstung und Waldumbau zu möglichst schädlingsresistenten Mischwäldern könnten wir die heimischen Wälder nicht nur für kommende Generationen sichern, sondern ebenfalls auch unseren Beitrag gegen den menschengemachten Klimawandel leisten. Ein weiterer essenzieller Aspekt beim Klimaschutz ist die Stärkung des öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), dabei liegen die Schwerpunkte auf Ausbau der Angebote, sowie auf der Verringerung des Preises. Ich werde mich, als neuer Landrat für die das 365 Euro Ticket (1 Euro pro Tag) einsetzen.

Darüber hinaus ist auch Wohnen als politisches Thema im Hochsauerlandkreis angekommen, denn die Herausforderungen mögen vielleicht andere sein als in Köln, Düsseldorf oder Berlin, aber sie sind nicht kleiner. Wir brauchen hier einen Kreis, der anpackt und nicht untätig dabei zusieht „wie der Markt das regelt“. Als Landrat werde ich mich Projekte einsetzen die älteren Menschen ermöglichen möglichst lange in ihren Häusern und Wohnungen zu bleiben. Ein guter Ansatz hierbei ist aus meiner Sicht die Möglichkeit, dass sich Menschen junge und ältere Menschen gemeinsam wohnen und sich im Alltag gegenseitig unterstützen. Für ältere Menschen sollen auch Wohnungen mit entsprechenden Unterstüzungs- und Pflegeangeboten erschwinglich und vor allem verfügbar sein. Hier möchte ich dem Trend von monatelangen bis jahrelangen Wartelisten entgegentreten und den Bürgerinnen und Bürgern möglichst in jeder Kommune entsprechende Möglichkeiten bieten. Neue Wohnungen müssen bedarfsgerecht bereitgestellt werden, hier sind Kommune, Kreis, Land und Bund gleichsam in der Pflicht.

Als Vater von fünf Kindern, von denen zwei noch im Kindergartenalter, sind ist mir das Thema Schule und Bildung natürlich ein besonderes Anliegen. Hier gilt für mich der Sozialdemokratische Grundsatz von kostenfreier Bildung von der KiTa bis zur Hochschule, hierfür werde ich für Sie streiten. Das Konzept „Kurze Beine, kurze Wege“ für möglichst wohnortnahe Schulen finde ich sehr unterstützenswert.

Mir liegt die Gesundheitsversorgung der Bürgerinnen und Bürger besonders am Herzen, die Erhaltung aller Krankenhäuser im Hochsauerlandkreis hat für mich daher höchste Priorität. Hierbei werde ich mich auf allen eben für eine auskömmliche Finanzierung einsetzen. Insbesondere das Land Nordrhein-Westfalen ist hier in der Pflicht, hier werde ich mich auch insbesondere für die Erhaltung der verbliebenen Geburtshilfestationen in Arnsberg und Brilon einsetzen.