Lernen und Arbeiten

Bild: RB privat

Kurz und Knapp:

  • Kreishäuser digitalisieren und damit Bürokratie abbauen
  • Update für Berufskollegs und Lehrkräfte
  • Schulsozialarbeit an allen Standorten erhalten oder schaffen
  • Aus- und Weiterbildungsstrategie auf den Weg bringen

 

Als Sozialdemokrat ist mir das Thema gute Arbeit natürlich besonders wichtig. Der Hochsauerlandkreis, als einer der fünf südwestfälischen Kreise, gehört zu den stärksten Industrieregionen Deutschlands. Die Arbeitslosigkeit ist in allen Kommunen des Kreises auf historischen Tiefständen und teilweise weit unter dem Bundesdurchschnitt. Auf diese Entwicklung dürfen wir durchaus stolz sein, auf ihr Ausruhen dürfen wir uns aber nicht. Angesichts der abflauenden Wirtschaft und der Transformation des Arbeitsmarktes müssen wir jetzt die richtigen Antworten finden, um unsere Spitzenposition auch in der Zukunft sichern zu können.

Ich möchte mit der Kreisverwaltung ein Vorreiter sein was Digitalisierung angeht. Als Chef der Verwaltung wird eins meiner ersten Anliegen die weitestgehende Digitalisierung der drei Kreishäuser sein, Behördengänge und kommunale Dienstleistungen sollen in Zukunft in allen Fällen (wo dies möglich ist) online verfügbar sein.  Damit entlasten wir auch viele regionale und heimische Unternehmer von unnötigen Belastungen und betreiben aktiven Bürokratieabbau.

Auch die Berufskollegs, die sich in direkter Kreisträgerschaft befinden, sollen was Lehr- und Lernmittel angeht ein Update bekommen. Dabei geht es nicht ausschließlich um Hard- und Software, so sollen auch Lehrer besser als heute durch fortlaufende Weiterbildung zur Nutzung dieser neuen Lehr- und Lernmittel befähigt werden.  Der Hochsauerlandkreis soll gerade in den MINT-Fächern eine besondere Rolle einnehmen, um den hohen Fachkräftebedarf vor Ort bewältigen zu können. Als gelernter Fernmeldehandwerker und studierter Ingenieur liegt mir dieser Schwerpunkt besonders am Herzen. Einzelne Schulstandorte stehen bei mir ebenso wenig zu Disposition, wie eine Abweichung des Grundsatzes „Qualität vor Quantität“. Eine Schulsozialarbeit ist in meinen Augen an allen Standorten unverzichtbar.

In unserer sich stark wandelnden Arbeitswelt wachsen die Anforderungen an die Qualifikationen von Fachkräften stetig, diesen Wandel müssen wir begegnen. Hierbei setze ich auf zum einen auf die jetzt schon gute Ausbildung in unseren heimischen Betrieben, die ich bei dieser Aufgabe gerne optimal unterstützen möchte. Auf der anderen Seite möchte ich eine kreisweite Aus- und Weiterbildungsstrategie gemeinsam mit allen handelnden Protagonisten (Schulen, Betriebe, Verwaltungen, Betriebsräten, Jugendausbildungsvertretungen) auf den Weg bringen. Nur so werden wir die kommenden Herausforderungen erfolgreich meistern.